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Vorstand der Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide
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v.l.n.r.: Präsident Rolf Schneider, Wilfried Faltin, Ernst-Heinrich Ahrens, Reinhard Schele, Wilhelm Götting, Friedhelm Eggers, Jürgen Höper, Klaus Hartmann, Achim Aschenbrenner, Mirko Kruse, Klaus Volkmer, Horst Saevecke, Erich Aßmann, Dirk Wrogemann, Claudia Schmidt-Pfeifer, Rolf Behn (es fehlt Olaf Dietz).
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Die Kreishandwerksmeister
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v.l.n.r. Kreishandwerksmeister und Vors. des Vorstandes Heiner Ahrens (Celle), Kreishandwerksmeister Friedhelm Eggers (Heidekreis), Kreishandwerksmeister Achim Aschenbrenner(Lüneburg),Kreishandwerksmeister Horst Saevecke (Uelzen)
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Ehrung für langjährige Obermeister
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v.l.n.r.: Jan Röttger (Land- und Baumaschinenmechaniker-Innung Lüneburger Heide, 10 Jahre), KHM Friedhelm Eggers, Heinz-Arthur Kleiske (Innung für Informationstechnik Lüneburger Heide, 10 Jahre), KHM Achim Aschenbrenner (Maler- und Lackierer-Innung Lüneburg, 10 Jahre), KHM Heiner Ahrens, Manfred Kubik (Maler-und Lackierer.-Innung SFA, 20 Jahre), Tibor Suck (Tischler-Innung SFA, 10 Jahre).
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Handwerkerinnen und Handwerker aus dem Landkreis Lüneburg in Berlin
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Der Einladung
des Bundestagsabgeordneten und
Glasermeisters Eckhard Pols aus Lüneburg zu einer politischen Informationsfahrt
folgten 50 Handwerkerinnen und Handwerker und verbrachten drei Tage bei
strahlendem Sonnenschein in der Bundeshauptstadt.
Das Bundespresseamt hatte ein
anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Einem Informationsgespräch im Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie folgten eine Führung durch das Abgeordnetenhaus
von Berlin, die Besichtigung des Plenarsaals und der Reichskuppel sowie ein
Besuch der Landesvertretung Niedersachsen. Eckhard Pols berichtete über seine
politische Arbeit in Berlin und stellte sich den zahlreichen Fragen seiner Gäste.
Die Fahrt wurde abgerundet durch eine Dampferfahrt auf der Spree sowie den
Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege - Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom.
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v.l.n.r: GF Dr. Rüdiger Jeske, KHM Achim Aschenbrenner, RA Heino Wöbken, RA Ulrich Brockhöft
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Wechsel im Vorsitz der Ausschüsse für Lehrlingsstreitigkeiten der Lüneburger Innungen
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Ulrich Brockhöft folgt Heino Wöbken nach 27-jähriger Tätigkeit als
Vorsitzender der Ausschüsse für Lehrlingsstreitigkeiten der Lüneburger Innungen.
Zur
Beilegung von Streitigkeiten zwischen Ausbildenden und Auszubildenden aus einem
bestehenden Berufsausbildungsverhältnis können im Bereich des Handwerks die
Handwerksinnungen Ausschüsse bilden. Dieses Schlichtungsverfahren geht dem
arbeitsgerichtlichen Verfahren gemäß dem Arbeitsgerichtsgesetz vor und
entlastet damit die Arbeitsgerichtsbarkeit. Alle Lüneburger Handwerksinnungen
verfügen über einen entsprechenden Ausschuss.
Seit über 27
Jahren war der Lüneburger Rechtsanwalt und Notar Heino Wöbken (Kanzlei Wöbken,
Braune und Kollegen) Vorsitzender dieser Ausschüsse. In dieser Zeit ist es ihm
in herausragender Weise gelungen, einen Interessenausgleich zwischen den
Parteien herzustellen und somit schlichtend zu wirken. Nur selten mussten die
Ausschüsse einen Spruch fällen. Nach 27-jähriger Tätigkeit wollte Heino Wöbken
diese ehrenamtliche Aufgabe nunmehr in jüngere Hände geben.
Als neuer
Vorsitzender wurde von allen Lüneburger Innungen sein langjähriger
Stellvertreter, Rechtsanwalt und Notar Ulrich Brockhöft (Kanzlei Wöbken, Braune
und Kollegen), gewählt. KHM Achim Aschenbrenner und GF Dr. Rüdiger Jeske
bedanken sich anlässlich ihres Besuches in der Kanzlei Wöbken, Braune und
Kollegen bei Heino Wöbken für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und
bei Ulrich Brockhöft für die Bereitschaft, das Amt zu übernehmen.
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Dreikönigstagung des Handwerks in Bad Bevensen am 16.01.2012
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Holger Schwannecke - Generalsekretär des ZDH (links), Horst Saevecke - KHM der Kreise Uelzen u. Lüchow-Dannenberg (rechts)
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Kreishandwerksmeister und Geschäftsführer
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v.l.n.r.: Dr. Rüdiger Jeske, Ernst-Heinrich Ahrens, Friedhelm Eggers, Jürgen Böckmann, Achim Aschenbrenner, Horst Saevecke.
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Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide fusioniert zum Jahresende mit Kreishandwerkerschaft Uelzen/Lüchow-Dannenberg
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Präsident Rolf Schneider lobt ausdrücklich den Zusammenschluss
(27.09.11)Die bisherige Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide (Landkreise Celle, Lüneburg und Heidekreis) hat sich mit der Kreishandwerkerschaft Uelzen/Lüchow-Dannenberg zum 01. Januar 2012 zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide zugesammengeschlossen.
Nachdem die Mitgliederversammlungen diese Beschlüsse bereits im Herbst letzten Jahres gefasst hatten, fand nun am 26. September 2011 die Gründungsversammlung in Soltau statt. Der Sitz der Kreishandwerkerschaft wird in Celle sein. Die bisherigen Geschäftsstellen in Bad Fallingbostel, Lüneburg und Uelzen bleiben ebenfalls erhalten. Dem neuen 16-köpfigen Vorstand gehören jeweils 4 Vertreter aus den Landkreisen Celle, Lüneburg und dem Heidekreis an und ebenfalls insgesamt 4 weitere Vertreter aus den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg. Der Celler Kreishandwerksmeister Ernst-Heinrich Ahrens, Tischlermeister aus Celle, wurde in seinem Amt bestätigt. Ahrens wird auch weiterhin als Vorsitzender des Vorstandes der neuen Kreishandwerkerschaft fungieren. Als Kreishandwerksmeister für den Landkreis Lüneburg ist der bisherige Kreishandwerksmeister Achim Aschenbrenner, Maler- und Lackierermeister aus Lüneburg, wieder gewählt worden. Zum Kreishandwerksmeister für den Heidekreis wählten die Delegierten den bisherigen Kreishandwerksmeister, Zimmermeister Friedhelm Eggers aus Soltau.
Für die Landkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg wurde der bisherige Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Horst Saevecke aus Uelzen ebenfalls in seinem Amt bestätigt. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern und Kreislehrlingswarten wurden der Obermeister der Baugewerken-Innung Celle, Wilhelm Götting aus Celle, der Obermeister der Tischler-Innung Lüneburg, Wilfried Faltin aus Amelinghausen, die Obermeisterin der Friseur-Innung Uelzen, Claudia Schmidt-Pfeifer aus Uelzen und der Obermeister der Dachdecker-Innung Soltau-Fallingbostel, Klaus Volkmer aus Bad Fallingbostel gewählt. Der Vorstand wird vervollständigt durch den Obermeister der Dachdecker-Innung Celle, Reinhard Schele aus Celle, den stellvertretenden Obermeister der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle-Burgdorf, Jürgen Höper aus Winsen/Aller, den Obermeister der Bäcker-Innung Soltau-Fallingbostel, Dirk Wrogemann aus Wietzendorf, den Obermeister der Elektro-Innung Soltau-Fallingbostel, Mirko Kruse aus Walsrode, den Obermeister der Elektro-Innung Lüneburg, Klaus Hartmann aus Adendorf und den Obermeister der Kfz-Innung Lüneburg, Olaf Dietz aus Bardowick. Ebenfalls im Vorstand sind der Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Uelzen/Lüchow-Dannenberg, Rolf Behn aus Bad Bevensen und der Obermeister der Bäcker-Innung Uelzen/Lüchow-Dannenberg, Erich Aßmann aus Clenze. Geschäftsführer sind die bisherigen Geschäftsführer Dr. Rüdiger Jeske (Sprecher) und Jürgen Böckmann.
Da bei allen Vertretern die Erhaltung der regionalen Präsenz und die Betreuung im Vordergrund stehen, werden die Betriebe weiterhin durch die jeweiligen Geschäftsstellen vor Ort betreut. Ziel der Fusion ist es, die Betreuungsangebote für die Innungsbetriebe zu optimieren und die Effizienz der Verwaltung weiter zu steigern, um auch zukünftig günstige Mitgliedsbeiträge den Innungen anbieten zu können. Auslöser der Fusion war, dass der jetzige Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Uelzen/Lüchow-Dannenberg, Walter Dreher, zum 31. Dezember 2011 in Rente geht. Die Arbeit der beiden Geschäftsführer wird in Lüneburg weiterhin durch die Geschäftsstellenleiterin Bettina England und in Uelzen durch die zukünftige Geschäftsstellenleiterin Sandra Buss unterstützt.
Abgerundet wurde die Gründungsversammlung durch einen Vortrag des Präsidenten der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Rolf Schneider, zum Thema: „Die moderne Handwerksorganisation – leistungsstark und zukunftsfähig“.
Schneider stellte die Frage, wann eine optimale Einheit erreicht ist. Nach seiner Schlussfolgerung ist dieses der Fall, wenn die Handwerksbetriebe besonders zufrieden sind. Weiter gab er einen geschichtlichen Abriss seit der Gründung der Kreishandwerkerschaften bis heute. Er würdigte, dass durch die Fusion Kosten eingespart werden und die Kreishandwerkerschaft 59 Innungen mit ca. 2.050 Innungsbetrieben betreut. In den Betrieben in den 5 Landkreisen werden ca. 3.660 Auszubildende ausgebildet.
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Amtsträgerabend 2011 in Celle
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Kreishandwerksmeister Ahrens konnte ca. 100 Gäste, Vorstandsmitglieder und Ehrenamtsträger der Celler Innungen sowie Obermeister aus den Lüneburger und Soltau-Fallingbosteler Innungen auf dem diesjährigen Amtsträgerabend in Celle begrüßen. Im Fokus der Veranstaltung stand ein Vortrag mit anschließender Diskussion von Herrn Jörg Laser (Vorstand Bankhaus Donner & Reuschel aus Hamburg) und Herrn Carsten Mumm (Leiter Portfoliomanagement des Bankhauses Donner & Reuschel). Die beiden Herren referierten zu dem Thema: „Zerbricht der Euro? Die Krise der europäischen Wirtschaftsunion.“
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v.l.n.r.: Carsten Mumm, Ernst-Heinrich Ahrens, Jörg Laser
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Prämierungsfeier der besten Gesellinnen und Gesellen in Lüneburg
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Vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden konnte die Geschäftsstelle Lüneburg in diesem Jahr 27 Gesellinnen und Gesellen der Winter- und Sommerprüfungen für ihre hervorragenden Leistungen auszeichnen.Die Prämierung nahmen Kreishandwerksmeister Aschenbrenner (o.l.), Hauptgeschäftsführer Koch von der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (o.r.), Präsident Schneider von der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade (2.v.l.) und Kreislehrlingswart Faltin (2. Reihe l.) vor.
Foto: Behns
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Truppenabzug der Briten trifft Unternehmen hart
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Kammern veröffentlichen Befragungsergebnisse zum Abzug der britischen Streitkräfte
Der geplante Abzug der britischen Streitkräfte wird gravierende Folgen haben. Das bestätigt jetzt eine Befragung an den Standorten Bad Fallingbostel, Bergen und Celle, an der sich 420 Unternehmen beteiligten. Bis 2020 will Großbritannien seine 20.000 Soldaten aus Deutschland abziehen, allein in Niedersachsen sind rund 13.000 Soldaten und Familienangehörige davon betroffen. Die IHK Lüneburg-Wolfsburg, die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade und die Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide hatten gemeinsam ihre Mitglieder befragt, welche Konsequenzen sie daraus erwarten.
Das Ergebnis ist alarmierend: Fast die Hälfte rechnet mit negativen Auswirkungen unmittelbar auf das eigene Unternehmen. IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert und HWK-Hauptgeschäftsführer Norbert Bünten fordern deshalb rechtzeitige Informationen über die weiteren Planungen. Die Wirtschaft müsse frühzeitig an der Diskussion um die zukünftige Entwicklung an den betroffenen Standorten beteiligt werden. "Nur wenn wir rechtzeitig über das wann und wie des Abzugs informiert werden, können sich die Unternehmen auf die neue Situation einstellen", erläutert Zeinert. Und HWK-Chef Bünten betont: "Gemeinsam müssen wir Lösungen finden, die den Wegfall eines so wichtigen Auftraggebers in der Region ausgleichen."
Besonders betroffen zeigten sich die Unternehmen in Bergen. Drei von vier Betrieben an diesem Standort erwarten Negativfolgen. Hier wirkt sich die Schließung auch am intensivsten ins Umland aus. Von allen betroffenen Betrieben in den drei befragten Standortgemeinden sagten über 70 Prozent, dass sie unter einer Schließung des Standortes in Bergen zu leiden hätten. Am größten ist die Betroffenheit in den Bereichen Tourismus und Gastronomie, Handel und Nahrungsmittelhandwerk sowie in der Bauwirtschaft. Jedes dritte Unternehmen der Tourismus- und Gastronomiebranche erwartet Umsatzeinbußen von mehr als 30 Prozent. Umsatzverluste dieser Höhe werden sich auch auf die regionale Arbeitsplatzsituation auswirken. Allein bei den 420 antwortenden Betrieben sind 550 Arbeits- und Ausbildungsplätze gefährdet.
Die Kammern befürchten auch in den an die untersuchten Standorte angrenzenden Orten spürbare Auswirkungen. Diese könnten sich noch verschärfen, wenn aus der anstehenden Bundeswehrstrukturreform zusätzliche Belastungen für die Region entstehen. Das Bundesverteidigungsministerium hat entsprechende Standortentscheidungen für den kommenden Herbst angekündigt.
Das vollständige Befragungsergebnis gibt es hier...
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Geplante Rundfunkfinanzierung
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Neues Modell der Rundfunkfinanzierung - Gebührenvergleichsrechner
Die Ministerpräsidenten der Länder haben Anfang Juni 2010 Eckpunkte für eine umfassende Reform der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschlossen. An die Stelle der bisherigen gerätebezogenen Gebührenerfassung soll voraussichtlich ab 2013 eine Haushalts- und Betriebsstättenabgabe treten.
Die Handwerksorganisation hat bereits frühzeitig im Vorfeld der Ministerpräsidentenkonferenz darauf hingewiesen, dass es unsystematisch und nicht gerechtfertigt ist, zusätzlich zu den privaten Haushalten auch die Betriebe in die Beitragspflicht mit einzubeziehen. Schließlich zahlen Selbstständige und Mitarbeiter in den Betrieben bereits als Bürger für die Bereitstellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. In jedem Fall müssen zusätzliche Belastungen für die kleinen und mittleren Betriebe in dem neuen Modell vermieden werden. Die Handwerksorganisation hat daher stets eine mittelstandsfreundliche Ausgestaltung des neuen Finanzierungsmodells gefordert.
Erhebliche Mehrbelastungen möglich
Die bisher bekannt gewordenen Eckpunkte lassen nun befürchten, dass es für eine Vielzahl von Handwerksbetrieben zu spürbaren Mehrbelastungen kommen wird. Die Gründe liegen in der unzureichenden Staffelung der Beiträge nach Beschäftigtenzahlen und der Einbeziehung sämtlicher Betriebsstandorte in die Beitragspflicht. Darüber hinaus soll ein Betrieb zusätzlich für jedes einzelne Fahrzeug zahlen, das er gewerblich nutzt.
Nutzen Sie den Gebührenvergleichsrechner!
Damit Sie selbst eine erste Abschätzung der Folgen des geplanten neuen Modells für Ihren Betrieb vornehmen können, hat die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade einen einfachen Gebührenvergleichsrechner auf Excel-Basis entwickelt, den Sie unten auf der Seite herunterladen können. Nutzen Sie den Rechner und vergleichen Sie die möglicherweise künftig zu zahlenden Rundfunkbeiträge mit Ihren aktuellen Rundfunkgebühren!
Die Ergebnisse können Sie verwenden, um bei großen Mehrbelastungen Ihre örtlich zuständigen Abgeordneten auf die Problematik aufmerksam zu machen. Mit Ihren konkreten Beispielen aus der betrieblichen Praxis unterstützen Sie uns in der weiteren politischen Arbeit für Ihre Interessen!
Hinweis: Wenn Sie anstelle von Excel das Tabellenkalkulationsprogramm von OpenOffice verwenden, müssen Sie den Vergleichsrechner zunächst auf Ihrem Computer speichern. Öffnen Sie dann die bereits abgespeicherte Rechnerdatei, machen Sie Ihre Eingaben und speichern Sie das Ergebnis ab.
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Aufschwung im Handwerk setzt sich ungebremst fort
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Herbstkonjunkturumfrage bestätigt erneut die gute wirtschaftliche Entwicklung in vielen Handwerksbetrieben
Braunschweig/Lüneburg/Stade, 13. Oktober 2011.- Die positive wirtschaftliche Entwicklung im Handwerk hält ungebremst an. In ihrer Herbstkonjunkturumfrage hat die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade beim Geschäftsklimaindex einen neuen Spitzenwert von 72 Punkten gemessen – vier Punkte mehr als im Vorjahr. In weiten Teilen des Handwerks stellt sich die wirtschaftliche Lage hervorragend dar. Mit 53 Prozent beurteilt inzwischen jeder zweite Betriebsinhaber seine Geschäftslage als gut. Hinzu kommen laut Herbstumfrage 38 Prozent, die ihre Geschäftslage als befriedigend werten. Zusammengezählt bewerten damit 91 Prozent der Betriebsinhaber die derzeitige Handwerkskonjunktur positiv. Und trotz Euro-Krise und der bevorstehenden kälteren Jahreszeit zeigen auch die Zukunftserwartungen im Handwerk nach oben: 18 Prozent der befragten Handwerksbetriebe erwarten in den kommenden Monaten eine Verbesserung ihrer Geschäftslage, während nur 14 Prozent von einer Verschlechterung ausgehen.
Mit 52 Prozent meldete jeder zweite Handwerksbetrieb im dritten Quartal des Jahres stabile Umsätze, 29 Prozent konnten den Umsatz steigern. Nur 19 Prozent verzeichneten rückläufige Umsätze. Auch für die nahe Zukunft sind die Umsatzerwartungen im Handwerk positiv. Ein deutliches Plus gab es auch bei der Beschäftigung: 21 Prozent der befragten Betriebe nahmen Neueinstellungen vor und erhöhten die Zahl ihrer Mitarbeiter, lediglich acht Prozent reduzierten Personal. Angesichts der guten Auftragslage sind qualifizierte Mitarbeiter weiterhin gefragt. 28 Prozent der Betriebe geben eine hohe Auslastung zwischen 90 und 100 Prozent an, weitere zwölf Prozent sind sogar zu mehr als 100 Prozent ausgelastet.
Besonders gut ist die Stimmung derzeit im Bauhauptgewerbe und im Ausbauhandwerk, wo der Geschäftsklimaindex jeweils einen Wert von 80 Punkten erreichte und 64 Prozent (Bau) bzw. 63 Prozent (Ausbau) der befragten Inhaber die Geschäftslage als gut bewerten. Ebenfalls hoch ist der Geschäftsklimaindex in den Handwerksbetrieben für den gewerblichen Bedarf, die vor allem als Zulieferer der Industrie tätig sind, und in den Nahrungsmittelhandwerken (jeweils 70 Punkte). Der deutlichste Anstieg des Geschäftsklimaindex war im Kraftfahrzeughandwerk festzustellen, wo der Wert gegenüber dem Vorjahr um 14 Punkte auf jetzt 64 Punkte zulegte. Eine gegenläufige Entwicklung gab es hingegen in den Gesundheitshandwerken, wo der Geschäftsklimaindex um 15 Punkte auf 35 Punkte fiel und im dritten Quartal spürbare Umsatzrückgänge zu verzeichnen waren. Umsatzeinbußen gab es ebenfalls bei den verbrauchernahen Dienstleistungshandwerken (Friseure, Maßschneider, Fotografen etc.), wo der Geschäftsklimaindex um drei auf 49 Punkte zurückging.
Die Umfrageergebnisse bestätigen , dass die Leute in Zeiten wachsender Unsicherheiten auf den Finanzmärkten eher gewillt sind, ihr Geld ins Eigenheim zu investieren. Insbesondere bei der energetischen Sanierung von Gebäuden gibt es aber nach wie vor ein unerschlossenes Potenzial. Um tatsächlich zu der im Energiekonzept der Bundesregierung angestrebten Verdoppelung der Sanierungsrate zu kommen, sind zusätzliche steuerliche Anreize unverzichtbar. Mit Blick auf die Gesundheitshandwerke und die verbrauchernahen Dienstleistungshandwerke fordert das Handwerk faire Wettbewerbsbedingungen und appelliert an die Verbraucher, sich nicht allein am Preis zu orientieren: Gute handwerkliche Qualitätsarbeit hat ihren Wert – das gilt für die Leistungen der Augenoptiker oder der Friseure genauso wie für die Arbeit der Tischler und anderer Handwerksberufe.
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Bester Zerspanungsmechaniker Deutschlands kommt aus Lüneburg - Nils Obermüller ist Bundessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks
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Braunschweig/Lüneburg/Stade, 8. Dezember 2010.- Die Entscheidung ist gefallen: Der beste Zerspanungsmechaniker kommt aus dem Bezirk der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Nils Obermüller setzte sich in der Fachrichtung Frästechnik im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gegen seine bundesdeutsche Konkurrenz durch. Sein Handwerk erlernte er bei der Werner Hübner GmbH in Lüneburg, die fast schon in Serie Bundessieger ausbildet: Nils Obermüller ist der fünfte. Kammerpräsident Rolf Schneider und Hauptgeschäftsführer Otto Schlieckmann gratulierten ihm im Rahmen der offiziellen Feier in der Stadthalle Bayreuth zu seinem Erfolg
Insgesamt kann die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in diesem Jahr sechs Gesellinnen und Gesellen aus dem Kammerbezirk zu deren herausragenden Ergebnissen beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gratulieren. Neben Bundessieger Nils Obermüller gab es folgende Platzierungen: Zweite Bundessieger wurden Fahrzeuglackierer Daniel Benson aus Uelzen (Karosserie- und Lackierzentrum Obeck) und Straßenbauer Thorben Peper aus Zeven (HWH Straßenbau, Elsdorf). Dritte wurden Maßschneiderin Janina Gebers aus Neuenkirchen (Damenschneidermeisterin Heidrun Tacke, Bispingen), Schuhmacherin Sarah Hädelt aus Cremlingen (Schuhmachermeister Rudolf Goerke, Braunschweig) und Parkettleger Christian Brietzke aus Bothel (Parkettlegermeister Oliver Große). Brietzke belegte auch den zweiten Platz im Gestaltungswettbewerb „Die gute Form im Handwerk“.
Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks ist die höchste bundesweite Auszeichnung für den Handwerksnachwuchs. Er folgt jeweils den jährlichen Entscheiden auf Kammer- und Landesebene, steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und dient der Förderung der Berufsausbildung im Handwerk. Dieses Jahr traten in 128 Gewerken 898 Landessieger an. 264 landeten auf dem Siegertreppchen: Es gab 115 Erstplatzierte, 90 Zweitplatzierte und 59 Drittplatzierte. Der Gestaltungswettbewerb, der auf die nachhaltige Förderung der Kreativität und Ästhetik bereits in der Ausbildungsphase abzielt, wurde in 26 Gewerken ausgetragen.
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